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Was können Sie tun?

Wichtig ist, daß der Bürger erkennt und sich immer wieder daran erinnert, daß er festlegt und bestimmt, wie mit seiner Sprache umgegangen wird, daß ohne seine Mitwirkung nichts in diesem Staat läuft, daß er der oberste Souverän ist - und bleibt.

Da laut der Umfrage des Institutes für Demoskopie in Allensbach von September 2004 rund 60% und laut der Umfrage des Emnid-Institutes von Juli 2004 sogar 77% gegen die Rechtschreibreform und für die Beibehaltung der klassischen Rechtschreibung sind, bewegt sich jeder, der die klassische Rechtschreibung weiterhin für richtig hält, auf sicherem Gelände.

Das Wichtigste, was zu tun ist, lautet: Geben Sie nicht auf! Die Zeit spricht für die klassische Rechtschreibung, denn der neugegründete ‘Rat für deutsche Rechtschreibung’ unter dem Vorsitz von Herrn Zehetmair wird die Reform hinsichtlich der unmöglichen Zusammen- und Getrenntschreibung, der total verkorksten Zeichensetzung und der mißglückten Eindeutschung von Fremdwörtern wieder auf den vorherigen Zustand zurückführen. Was danach von der sogenannten ‘neuen Rechtschreibung’ noch übrig bleibt, hat ohnehin nicht mehr den Namen ‘Rechtschreibreform’ oder ‘Neuregelung der deutschen Rechtschreibung’ verdient. Daß es überhaupt noch so lange dauert, bis wieder die klassische Rechtschreibung vollständig “rehabilitiert” ist, liegt nur daran, daß die Reformbefürworter ihr Gesicht wahren wollen. Längst haben sie den Schwachsinn erkannt, den sie angerichtet haben.

Widersprechen Sie den falschen Argumenten der Rechtschreibreformbefürworter!
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Widersprechen Sie der Behauptung, daß die heutigen Schülerinnen und Schüler nur noch die sogenannte ‘neue Rechtschreibung’ lernen. Diese Behauptung ist deshalb nicht richtig, weil diese Schüler erstens gar nicht die sogenannte ‘neue Rechtschreibung’ lernen. Sie lernen höchstens einen Mischmasch aus sich dauernd ändernden Regeln, die auf den bisher vier Berichten der Rechtschreibkommission fußen. Wenn Zehtmair das in die Tat umsetzt, was er versprochen hat, müssen diese Schüler nochmals umlernen. Zweitens machen die “neuen” bzw. die geänderten Rechtschreibregeln nach eigenen Angaben der Rechtschreibkommission und der Kultusministerkonferenz noch nicht einmal zwei Prozent der gesamten Rechtschreibregeln aus. Wenn aber nur zwei Prozent geändert worden sein sollen, ist es einer Minderheit von sowieso im Lernprozeß stehenden Schülerinnen und Schülern ohne weiteres zumutbar, sich auch wieder auf die klassische Rechtschreibung umzustellen - zumal die Tagespresse, hier insbesondere die ‘Frankfurter Allgemeine’ und die Presseerzeugnisse aus dem Springer-Verlag längst wieder auf klassisch umgestellt haben. Die Süddeutsche Zeitung, der ‘Stern’ und andere haben nur einen Teil der Neuschreibregeln übernommen, im übrigen schreiben auch diese schon wieder klassisch. Drittens steht den nach reformierter Neuschreibung gelernt Habenden auch in den nächsten Jahren noch rund 90% der Weltliteratur in klassischer Rechtschreibung gegenüber.
- Widersprechen Sie der Behauptung, daß rund 70% der Unternehmen auf die sogenannte ‘neue Rechtschreibung’ umgestellt haben. Diese Zahl ist mit Sicherheit bzw. großer Wahrscheinlichkeit zu hoch gegriffen, kann nur eine willkürliche Behauptung sein und ist durch nichts belegt. Oder glauben Sie, daß jedes Unternehmen, das umgestellt hat, der Rechtschreibkommission oder der Kultusministerkonferenz Meldung über den Vollzug macht? “Wir melden gehorsamst, Firma XY hat auf die sogenannte ‘neue Rechtschreibung’ umgestellt!” Und die Kommission (oder die KMK) macht wieder einen Strich auf ihrer Liste? Nachdem einige Unternehmen und sogar einige Gemeinden, hier die Stadtverwaltung Braunschweig, entweder überhaupt nicht umstellen werden oder wieder zur klassischen Rechtschreibung zurückgekehrt sind, bröckelt die Front der Rechtschreibreformbefürworter. Je mehr Bürger in den Unternehmen sich diesem Schreibreform-Schwachsinn widersetzen, desto mehr Unternehmen werden wieder dem Weg zur klassischen Rechtschreibung folgen. Zehetmair hilft dabei.

Gehen Sie in den Gegenangriff über (statt abzuwarten)! Auf diesen Seiten bieten wir Ihnen eine stattliche Reihe von Argumenten und Verbindungen zu weiteren Seiten, die die klassische Rechtschreibung pflegen (z.B. www.schriftdeutsch.de). Nutzen Sie diese Argumente für Ihre Beiträge in Diskussionen! Denken Sie daran: Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Üben Sie zivilen Ungehorsam! Das Wort ‘zivil’ kommt aus der lateinischen Sprache. Es leitet sich von ‘civis’ ab und heißt ‘Bürger’. ‘Ziviler Ungehorsam’ bedeutet wörtlich übersetzt also: bürgerlicher Ungehorsam. Hierhinein können unter anderem folgende Einzelmaßnahmen fallen:

  • Verbessern Sie behördliche Schreiben regelmäßig in die klassische Rechtschreibung, wenn Sie sie zurücksenden, oder lehnen Sie ein Bearbeiten von vornherein wegen Unleserlichkeit ab. Häufig ist Ihnen Ihr Gegenüber dankbar für den Hinweis und wird seinerseits/ihrerseits diese von außen kommende Anregung an die zuständige Stelle weiterleiten.
     
  • Verfassen Sie als angestellter Mitarbeiter eines Unternehmens Ihren gesamten Schriftverkehr ruhig wieder in klassischer Rechtschreibung, auch wenn Ihr Unternehmen bereits auf die sogenannte ‘neue Rechtschreibung’ umgestellt haben sollte. Denn nach wie vor gelten beide Ausprägungen der Rechtschreibung nebeneinander. Verweisen Sie in diesem Zusammenhang außerdem darauf, daß Herr Zehetmair, Vorsitzender des neugegründeten ‘Rats für deutsche Rechtschreibung’ den großen Teil der mißglückten Rechtschreibreform rückgängig macht und Sie mit Ihrer Schreibweise dieses Rückgängigmachen bereits berücksichtigen.
     
  • Bestellen Sie sämtliche, in der sogenannten ‘neuen Rechtschreibung’ verfaßten Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements ab! Teilen Sie ruhig mit, daß Sie das wegen der “Schlechtschreibreform” gemacht haben.
     
  • Fragen Sie im Buchhandel, wenn Sie ein Buch kaufen möchten, ob es auch in klassischer Rechtschreibung erhältlich ist! Wenn nicht, lehnen Sie den Kauf ab.
     
  • Beschweren Sie sich z.B. per E-Mail (was nicht viel kostet) oder per Telefax (was auch noch preiswerter als das teure Briefporto ist) direkt beim Chefredakteur einer Zeitung oder Zeitschrift darüber, daß der eine oder andere von Ihnen gelesene Text durch die Anwendung der reformierten Rechtschreibung derart entstellt oder mißverständlich wurde, daß ein Lesen unzumutbar geworden ist. Fragen Sie sofort nach, wann er wieder umzustellen gedenkt.

Es gibt sicherlich noch viele weitere wirkungsvolle Maßnahmen. Wenn Sie welche wissen, teils Sie sie uns mit. Wir veröffentlichen diese Argumente dann auf dieser Seite. Vielen Dank im voraus!

Bedenken Sie: Wir leben in einer Zeit, in der es nicht gut ist, “mit den Wölfen zu heulen”, vor allem dann, wenn sich herausstellt, daß diese Wölfe nichts anderes als zahnlose, bellende und krampfhaft um Zustimmung heischende Hunde sind, die nur eine Drohkulisse aufbauen. Manche nennen einen solchen Hund auch eine Töle. In dieser Zeit sind Sachargumente gefordert, die das Leben des Bürgers wirklich verbessern und nicht immer neue Probleme schaffen und Zwietracht säen.

Merke: Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

 

© BERNS photographie Verlag, 2014